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Ausfallbonus als Unterstützung für Unternehmen

Ausfallbonus als Unterstützung für Unternehmen

Die Verlängerung des dritten Corona-Lockdowns bringt für Betriebe weitere Unterstützungsmaßnahmen. Die österreichische Bundesregierung möchte damit einen Betrag zur schnellen Liquiditätshilfe betroffener Unternehmen leisten.

Das Bundesministerium für Finanzen hat am Sonntag, 17. Jänner 2021, eine weitere finanzielle Hilfestellung für Unternehmen angekündigt. Der Ausfallbonus soll den wirtschaftlichen Auswirkungen der Lockdown-bedingten Einschränkungen entgegentreten. Die neue Corona-Hilfe für Betriebe befindet sich derzeit (Stand 21.01.2021) noch in Ausarbeitung. Die Veröffentlichung einer entsprechenden Richtlinie bleibt abzuwarten - die Überblicksinformationen können sich kurzfristig ändern. 

Auf seiner Homepage hat das BMF bereits die ersten Eckpunkte zum geplanten Ausfallbonus für Unternehmen präsentiert.

Wer kann die Förderung beantragen?

Jedes Unternehmen (nicht nur geschlossene Betriebe), welches mehr als 40 % Umsatzausfall im Vergleich mit dem jeweiligen Monatsumsatz aus 2019 hat, kann bis zum Ende der Pandemie eine Liquiditätshilfe von bis zu € 60.000 pro Monat beantragen. Der Ausfallbonus ist an den Fixkostenzuschuss 800.000 gebunden, weshalb die grundsätzliche Verpflichtung herrscht, bis zum Jahresende einen solchen Antrag zu stellen.

Welche Förderung gibt es und wie hoch ist diese?

Die Ersatzrate beträgt 30 % des Umsatzausfalls. Sie besteht zur Hälfte aus dem Ausfallbonus und zur Hälfte aus einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000.

Wie funktioniert die Beantragung?

Mit 16. Februar 2021 soll der Ausfallbonus erstmals beantragbar sein. Der Antrag kann monatlich gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt via FinanzOnline und erfolgt jeweils ab dem 16. des kommenden Monats (etwa am 16. Februar für Jänner 2021). Der Antrag kann durch den Unternehmer oder die Unternehmerin selbst mit wenigen Klicks monatlich gestellt werden. Die Überprüfung des Umsatzeinbruchs erfolgt im Nachhinein durch einen Steuerberater bei Abgaben des Antrags auf Fixkostenzuschuss 800.000.

Neben der Möglichkeit des Ausfallbonus werden zudem die Härtefallfonds bis Juni 2021 verlängert. Außerdem wurde gemeinsam mit mehreren EU-Mitgliedstaaten eine Initiative zur Erhöhung des Befristeten Rahmens für beihilferechtliche Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft gestartet. Damit soll erreicht werden, dass die Europäische Kommission eine Erhöhung der derzeitigen Grenze von 800.000 vornimmt. Bereits jetzt soll auf 1 Mio. Euro aufgestockt werden, durch Hinzuzählung und Mitausschöpfung des Rahmens der De-minimis-Beihilfen von 200.000 Euro.

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