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Lagerortbezeichnungen


Wie ein Lagerort  benannt wird, ist an und für sich für NAV vollkommen egal.

Hier aber dennoch eine kleine Übersicht – inklusive ein paar zusätzlichen Informationen:

 

„Halle“ oder „Zentrale“

Diese Benennung findet sich häufig für Lagerorte, die als Hauptlagerorte geführt werden. Auf diese Lagerorte wird oftmals „eingekauft“ und „verkauft“

 

„Muster“, „Ansicht“, „Leihe“

Diese Art von Lagerorten wird dazu verwendet, Artikel die beispielsweise für Messen aufbewahrt werden, von den normalen Artikeln getrennt zu halten. Auch Leihgeräte sollten immer separat verwaltet werden – um die Übersichtlichkeit zu wahren.

 

„QS“ oder „Prüflager“

Diese Lagerorte dienen – wie die Bezeichnung bereits sagt – als Qualitätssicherungslager bzw. als eigener Bereich um eingehende Artikel zu prüfen.

 

„ADM“ oder „PKW“

Hinter der Abkürzung „ADM“ verbirgt sich „Außendienstmitarbeiter“. Gemeint sind hier häufig Autos bzw. Vans der Servicemitarbeiter, die immer einen kleinen Anteil unterschiedlichster Artikel mit sich führen.

 

„Konsignationslager“ (abgekürzt „Konsi-Lager“)

Ein Konsignationslager ist ein Lager, das Ihnen bei Ihrem Kunden zur Verfügung steht. Mit anderen Worten: Ihre Ware liegt in einem Lagerbereich Ihres Kunden. Diese Ware ist immer noch Ihr Eigentum und muss durch Ihre Mitarbeiter verwaltet und regelmäßig geprüft werden (Inventur!)

Diese Art der Lagerhaltung gibt es natürlich auch umgekehrt – das bedeutet: Ihr Lieferant hat seine Artikel bei Ihnen eingelagert. In diesem Fall handelt es sich um „Fremdeigentum“ im Haus“ – und diese Ware dürfen Sie in Ihrem NAV-System weder aufnehmen noch verwalten!

 

„Prod“-Lager, „Rohmaterial“, „VM-Lager“

Diese Lagerorte werden für die Produktion benötigt – VM bedeutet in diesem Fall „Vormaterial“. Häufig finden sich bei Herstellern mehrere Lagerbereiche – so ein Lagerort für das Rohmaterial, einer für die halbfertigen Artikel sowie ein Lagerort für die „Fertigartikel“.

 

„Kanban“-Lager

Das „Kanban“-Lager wird meist bei produzierenden Unternehmen genutzt. Vereinfacht gesagt ist der Grundgedanke hier, dass die Entnahme des dort vorhandenen Rohmaterials (meist Kleinstmaterial wie z.B. Schrauben, etc.) asynchron zum Auffüllen des Bestandes erfolgt, umso den „Workflow“ ideal zu steuern.

 

„Montage“, „Rohmaterial MON“

Diese Lagerorte sind für den Montage-Bereich vorgesehen.

 

„Direkt“ oder „Strecke“

Unsere Empfehlung sofern Sie mit Direktlieferungen arbeiten (auch als „Streckengeschäft“ bekannt). Legen Sie für diese Fälle einen eigenen Lagerort unter dem Namen „Direkt“ bzw. „Strecke“ an. Der Vorteil: damit können Sie später die Belege filtern – und diese dadurch von den „normalen“ Ein- und Verkaufsvorgängen trennen.

 

„Transit“

Sofern Sie mit Umlagerungsaufträgen arbeiten, benötigen Sie innerhalb von NAV mindestens einen Transit-Lagerort. In diesem Fall handelt es sich quasi um einen virtuellen Lagerort, den das System dazu nutzt um Ware, die aus- aber noch nicht wieder eingelagert wurde, lagerorttechnisch darzustellen (= „Ware auf der Straße“). In diesem Fall benötigen Sie lediglich eine Lagerortkarte“, die einen Code und den Namen beinhaltet sowie das Häkchen im Feld „Als Transitlager verwenden“.

Lager

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