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April 2013 - Business.Brunch mit "die esche"

Neuer Veranstaltungspartner für die COUNT IT Group

Gemeinsam läuten sie den nächsten Business.Brunch am 28. Mai 2013 ein: die esche und die COUNT IT. Wir haben die Menschen hinter unserem Co-Veranstalter getroffen. Ein Gespräch mit Mag.a Nicole Mayr-König und Elfriede Denk.

Was ist die esche und wer steht dahinter?

die esche ist ein Zentrum für ganzheitliche Beratung und Weiterbildung für Unternehmen. Der Name die esche so wie der Baum - ist das Symbol der Lebensfreude, die Energie und Kraft bringt. Mit dieser Freude, der Begeisterung und unserer langjährigen Erfahrung unterstützen und begleiten wir Unternehmen nachhaltig in ihren Veränderungsprozessen. Wir sind ein Team von vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen mit unterschiedlichstem beruflichem Background und Lebenserfahrungen. Eines haben wir vier gemeinsam - unsere ganzheitliche Haltung, die geprägt ist von Wertschätzung, Respekt und Toleranz und unserem Ziel, den Kunden die beste Beratung zu bieten. 

Wie sind Sie auf die COUNT IT gestoßen?

Ein Freund unseres Kollegen Helmut Pürstinger hat ein Interview mit Herrn Wurm gehört und ihm Ihr Unternehmen empfohlen. (Ö1 hat für die Sendung "Moment -Leben heute" mit dem Schwerpunkt "Wie Betriebe Mitarbeitern bei Problemen helfen"). Herr Pürstinger nahm daraufhin mit Herrn Wurm Kontakt auf und wurde von ihm eingeladen, das Unternehmen kennen zu lernen.

Was hat Sie an dem Unternehmensdienstleister aus Hagenberg besonders interessiert?

Der Umstand, dass durch verschiedene Maßnahmen sehr hohe Mitarbeiterzufriedenheit herrscht. Herr Wurm zeigte uns, dass man gerade auch durch "Abweichung" vom üblichen Führungsverständnis sehr erfolgreich sein kann. Das weckte und weckt sehr großes Interesse.

Was erwarten Sie sich von der Zusammenarbeit mit COUNT IT, von der "Achse Hagenberg - Feuersbrunn"?

Eine Kooperation von zwei Unternehmen mit unterschiedlichem Angebot kann sehr befruchtend sein - indem wir voneinander lernen. Wir beschäftigen uns wissenschaftlich mit den Themen Unternehmenskultur und Managementformen der Zukunft und begleiten mutige Unternehmen bei der Umsetzung dieser Konzepte. COUNT IT hat viele Auszeichnungen im Bereich Mitarbeiterführung und Mitarbeiterzufriedenheit erhalten. Das heißt, Sie setzten schon viele Zukunftsideen erfolgreich um, die in anderen Unternehmen noch in Konzeptform in Schubladen liegen.

Frau Mayr-König, Ihr Motto "Es darf auch leicht gehen". Wann haben Sie dieses für sich und als Botschaft für Ihre Klienten entdeckt?

Das Motto hab ich von einer Beraterin, die diesen Satz zu mir gesagt hat, nachdem ich ihr stolz verkündet hatte, ich sei überzeugt, wir Menschen lernen über Schmerz. Leichtigkeit bedeutet für mich im Fluss zu sein mit dem Leben, "JA" zu sagen und die Möglichkeiten des Moments zu nutzen.

Frau Denk, wie erklären Sie jemanden, der noch nie Coachings in Anspruch genommen hat, Ihre Tätigkeit?

Als Coach bin ich Reflexions- und "Sparringpartnerin" bei der eigenverantwortlichen Lösung von Problemen durch den Kunden (Mitarbeiter oder Führungskraft). Da der Kunde das Ziel selbst formuliert und die Lösung selbst erarbeitet, erreicht er maximale Umsetzungserfolge. Der Coach ist Experte für den Lösungsprozess und der Kunde (Mitarbeiter/Führungskraft) ist für die Problemlösung verantwortlich. Das bedeutet, dass ich als Coach unter Verwendung klarer Ablaufstrukturen hilfreiche Fragen stelle und passende Coaching-Techniken einsetze, um dem Kunden Zugang zu seiner maßgeschneiderten Lösung zu verschaffen.

Welche sind Ihre Methoden und Tools, die Sie bei Ihren Kursen zum Einsatz bringen?

Wissen zeigt sich in Handlungen, deshalb sind in unseren Weiterbildungen die Theorieinputs relativ kurz, die Erarbeitung der Informationen in den eigenen beruflichen Kontext und Auswahl der Inhalte für die eigene Umsetzung sind so lange wie nötig. Alle Methoden, die wir vorstellen, können sofort im Seminar erprobt und auf Umsetzbarkeit im eigenen Unternehmen überprüft werden. Die Tools sind so umfangreich und spannen den Bogen von der MA-Potenzialentfaltung über Selbstmanagement bis zu komplexen Veränderungsmodellen für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft.

Was vermitteln Sie in Ihren Kursen wie etwa in "Creating the Future", nach dem das Führen angeblich wieder richtig Freude macht?

Wir vermitteln vor allem eine ganzheitliche Haltung, die dem Handeln zugrunde liegt und alles Erleben verändert. Die Verbindung von Kognition und Intuition, die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für die Möglichkeit, die jeder Moment beinhaltet. Außerdem erinnern wir die Führungskräfte an die zwei Grundbedürfnisse jedes Menschen: verbunden zu sein und sich entfalten zu können. Wenn den Menschen ermöglicht wird, diese Grundbedürfnisse in Unternehmen zu leben, dann sind sie kreativ, gestalten mit und Neues entsteht, das Ergebnis ist: ERFOLG!

Lernen die Kursteilnehmer in der esche auch, andere Kollegen zu coachen? Oder empfehlen Sie das nicht? Die Zeitschrift a3ECO etwa empfiehlt das übrigens durchaus, weil sie darin zum einen eine Perspektive für ältere Mitarbeiter und zum anderen eine Möglichkeit, Wissen zu bewahrheiten, sieht.

Wir lehren Führungskräfte zwar die Coaching-Haltung in der Führung, d.h. wie man Mitarbeiter mittels Fragen bei ihrer Potenzialentfaltung unterstützen kann, aber wir halten nichts davon, dass Führungskräfte Mitarbeiter coachen. Was wir aber anregen, ist die Reflexionsform der kollegialen Führungskräfte-Beratung. Diese Form dient dem Erfahrungsaustausch, die gegenseitige Ermutigung und Lernen von Best Practices voneinander.