TeamViewer Facebook Twitter Xing Kununu LinkedIn DigitalDojo

Ab Februar 2016 - SEPA-Verordnung untersagt bei sog. Zahlungsweisungen die Weiterleitung von Imagedateien

Neuerung bei Banküberweisungen ab Februar 2016

Im Zuge der sogenannten SEPA-Umstellung wurden die Überweisungsträger der Banken vereinheitlicht und sind Überweisungen (abgesehen von wenigen restlichen Ausnahmen) nur mehr elektronisch (Telebanking, Internet-Banking/Online-Banking/Netbanking) oder mittels Zahlungsanweisung möglich.

Zahlungsanweisungen werden seit kurzem von den meisten Banken nur mehr so verarbeitet, dass der Kunde diese unter Verwendung einer Kontokarte in der Filiale selbst einscannt. Für besondere Kunden übernehmen manche Banken diese Arbeit (derzeit noch), indem sie die übergebenen oder per Post übermittelten Zahlungsanweisungen an die Zentrale weiterleiten, wo diese dann mit einem Tag Verspätung eingescannt werden.

Beim Einscannen wird die Zahlungsanweisung „fotografiert“ und der Text mit einer speziellen Software ausgelesen. Das „Foto“ wird als sogenannte Image-Datei gespeichert. Bis dato fand der Empfänger der Überweisung auf seinem Bankkonto den Zahlungseingang vor und mit ihm den weitergeleiteten Beleg in Form einer Imagedatei. Diese Weiterleitung entfällt ab Februar 2016.

Folgen für die Praxis:

Unternehmen, die für die weitere Bearbeitung auf die Angaben mit Verwendungszweck angewiesen sind, sollten zeitgerecht damit beginnen, das Feld „Zahlungsreferenz“ z. B. für Rechnungsnummer, Kundennummer etc. zu verwenden und ihre Kunden daran gewöhnen. Oder noch besser wäre, die Kunden zu Überweisungen mittels Internetbanking oder Telebanking zu bewegen.

War diese Information nützlich?